Unser Fachwissenblog

Themen aus Ihrem Bereich

Fachwissen von Fachleuten für Fachleute

  • RÖWAPLAN AG

Blogserie:"So halten Sie Ihre Instandhaltung instand!" - Teil 4: Ressourcen - Wissen

Aktualisiert: März 24

Autor: Heiko Rössel


Der Tagesablauf eines Instandhalters ist nicht immer leicht. Oft steht man vor Herausforderungen, die man schnell und zur Zufriedenheit aller Beteiligten meistern

muss. „Feuerwehr spielen“ schränkt aber die Möglichkeiten der eigenen Gestaltung

ein. Wenn es „brennt“, muss „gelöscht“ werden. Da bleibt kaum Zeit für systematische

Weiterentwicklung. Wie ein typischer Tagesablauf aussieht und wie man aus „typisch“ „neu und besser“ macht, ist Inhalt der nächsten Blogserien-Teile.


Nachdem wir die Ressource "Externe Partner" in Teil 3 der Blogserie betrachtet haben, schauen wir uns nun den weiteren Tag eines Instandhalters an. Wir betrachten zuerst die Gegenwart und blicken dann in die Zukunft und auf unsere Empfehlung, wie Sie von dem Ist-Zustand auf einen Soll-Zustand gelangen.

WER VERGISST, VERGISST WERTVOLLES WISSEN

Schnelle Fehlerbehebung durch Wissensmanagement

Eine Wissensdatenbank einzuführen und in Zukunft auch tadellos zu pflegen, ist in jeglicher Hinsicht sinnvoll. Doch oft sind es gerade die komplizierten großen Lösungen, die dazu führen, dass Wissen nicht dokumentiert wird und dadurch verloren geht. Einfache und pragmatische Prozesse und Lösungen sind oft hilfreicher und sorgen für eine höhere Akzeptanz bei allen Beteiligten.

DIE INSTANDHALTUNG VON HEUTE


Als nächstes steht ein kurzes Meeting mit einem Mitarbeiter an. Er bringt Ihnen einen Verbesserungsvorschlag mit:


„EINFÜHRUNG EINER WISSENSDATENBANK“


Hier haben Sie ein schwieriges Problem zu lösen:

Sie wissen, dass eine Wissensdatenbank sinnvoll wäre. Perfekt wäre es, wenn zu jedem Fehler, der irgendwo behoben wurde, das Wissen der Lösung ordentlich dokumentiert ist, sodass im Bedarfsfall wieder darauf zurückgegriffen werden kann. Sie haben auch schon vieles versucht, leider hat nichts davon richtig geklappt.


Sie greifen die Idee einerseits auf, um den Mitarbeiter nicht zu demotivieren, machen ihm aber andererseits auch klar, dass es schon viele Anläufe gab, die leider alle gescheitert sind. Die Lösung wurde zwar „aufgebaut“, aber nicht (nachhaltig) genutzt.

DIE INSTANDHALTUNG VON MORGEN


Sie haben mit Ihrem Team einen pragmatischen Weg zum Wissensmanagement vereinbart. Die „große Lösung“, die aufwendige Dokumentation mit vielen Details und Varianten erforderte, wurde weitestgehend eingestellt. Stattdessen hat man sich auf eine einfache

Lösung geeinigt. Diese funktioniert nun seit geraumer Zeit tadellos.


Pragmatische Lösung verspricht effektive Wissensbündelung.