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Blogserie:"So halten Sie Ihre Instandhaltung instand!" - Teil 2: Tagesablauf - Die Prozesse

Aktualisiert: 18. Nov 2020

Autor: Heiko Rössel


Der Tagesablauf eines Instandhalters ist nicht immer leicht. Oft steht man vor Herausforderungen, die man schnell und zur Zufriedenheit aller Beteiligten meistern

muss. „Feuerwehr spielen“ schränkt aber die Möglichkeiten der eigenen Gestaltung

ein. Wenn es „brennt“, muss „gelöscht“ werden. Da bleibt kaum Zeit für systematische

Weiterentwicklung. Wie ein typischer Tagesablauf aussieht und wie man aus „typisch“ „neu und besser“ macht, ist Inhalt der nächsten Blogserien.


Bevor wir mit dem Tagesablauf starten, hier noch einige Rahmenbedingungen, die den Einstieg erleichtern:

Sie verantworten in unserem Beispieltagesablauf die Instandhaltung für einen großen Gebäudekomplex, einschließlich der darin befindlichen Maschinen und Anlagen. Ein Teil Ihres Instandhaltungsservice kaufen Sie extern ein. Sie haben aber auch ein eigenes Team, welches die Instandhaltung selbst durchführt. Da sich Wartungen und Inspektionen in Ihrem

Fall nur in Nuancen unterscheiden, haben Sie dies in Ihrem Unternehmen zusammengefasst.

Die Teams für Wartung, Inspektion und Instandsetzung sind bei Ihnen thematisch gegliedert:

Es gibt ein Team für das Facility Management, welches wiederum nach den Gewerken Hochbau, d.h. Gebäudehülle, Elektrotechnik und Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär differenziert ist. Insgesamt sind daher drei Spezialisierungsbereiche für das Gebäude vorgesehen.

Für die Maschinen und Anlagen gibt es auch eine Differenzierung nach mechanischer und elektrischer Instandhaltung. Für einige Spezialmaschinen haben sich darüber hinaus noch Spezialgruppen gebildet. Diese haben die nötigen Kenntnisse.

Starten wir nun mit einem typischen Tag eines Instandhalters! Schauen wir uns zuerst an, wie es in der Gegenwart abläuft und blicken wir dann in die Zukunft und auf unsere Empfehlung, wie Sie von dem Ist-Zustand auf einen Soll-Zustand gelangen.

PROZESSE HALTEN ALLES ZUSAMMEN

Das Fundament für eine reibungslose Instandhaltung

Prozesse gibt es immer und sie werden immer benötigt, auch wenn sie nicht

dokumentiert sind. Ohne Dokumentation kann aber kaum systematische Optimierung erfolgen. Machen Sie Ihre Prozesse transparent:


Rollen, Arbeitsschritte, Abläufe, Zusammenhänge und Schnittstellen müssen auf einen Blick ersichtlich sein!

DIE INSTANDHALTUNG VON HEUTE


Ihr Arbeitstag beginnt.

Es ist noch ruhig.

Die Produktion lief gerade an.

Der Bürobetrieb erwacht langsam.


Die Aufgaben des Tages sind den erfahrenen Kollegen natürlich klar. Ihnen müssen Sie nichts mehr erklären. Doch heute sind auch einige neue Kollegen Ihres externen Partners dabei. Sie kennen weder die Rahmenbedingungen, die Anlagen, die Lokation, noch die notwendigen Arbeitsschritte, die bei den Wartungen bzw. Inspektionen durchgeführt

werden müssen. Aus diesem Grund müssen die neuen Kollegen zunächst einmal eingewiesen werden, wie die Prozesse in Ihrem Unternehmen ablaufen.