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Die Bewertung von Angeboten - eine clevere Methode

Aktualisiert: 16. Nov 2020

Autorin: Lisa Dolderer


Endlich! Innerhalb der letzten Monate wurden von einer Vielzahl an Mitarbeitern viel Mühe und Zeit investiert, eine umfassende Ausschreibung zu erstellen, um diese dann am Markt zu veröffentlichen. Die ersten offenen Fragen der Bieter trudelten ein und wurden von Ihnen und Ihren Kollegen beantwortet. Im Idealfall gab es bereits einen Bieterworkshop, bei welchem die Ausschreibungsunterlagen im Detail allen Bietern vorgestellt wurden, um diesen ein einheitliches Verständnis zum Leistungsumfang und Ausschreibungsverfahren zu vermitteln. Konnten Sie soweit alles mit „Ja“ beantworten? Dann geht es weiter mit der Vorbereitung und Durchführung der Bewertung der eingehenden Angebote. Um bei der Bewertung von Angeboten strukturiert vorzugehen (und vor allem bei einer größeren Anzahl an Angeboten den Überblick nicht zu verlieren), greifen wir in unseren Projekten auf unsere bewährte und auf Herz und Nieren geprüfte Bewertungsmatrix zurück. Aber starten wir am Anfang.

DIE PRÜFER


Bei der Festlegung des Prüferkreises für die Angebote sollten Mitarbeiter der Fachabteilung, des Managements und des Einkaufes eingebunden werden, die auch schon als Inputgeber bei der Erstellung der Ausschreibungsdokumente mitwirkten. Es ist nicht immer erforderlich, dass alle Prüfer alle Kriterien (vgl. Fachtipp „Vergleichbare Angebote“) bewerten. Die Kriterien können, je nach Fachgebiet und Expertise der Prüfer, auf diese aufgeteilt werden.

Die Anzahl der Prüfe