SICHERHEIT UND INFORMATIONSSYSTEME PLANUNG UND BERATUNG

LEISTUNGEN

Ihre Sicherheits- und Informationssysteme im ganzen Blick

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Die Planung und Beratung der elektrotechnischen Sicherheits- und Informationssysteme orientiert sich an der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Dort sind sowohl die Phasen als auch die notwendigen Ergebnisse spezifiziert. Unser Produkt stellt diese sicher. Um einen effizienten Planungsprozess sicherzustellen, eine Qualitätssicherung unserer Leistung zu garantieren und die Ergebnisse pünktlich und qualitativ hochwertig abzuliefern, haben wir unseren Planungs- und Beratungsprozess zusätzlich zur HOAI ständig verfeinert und mit unseren vorangegangenen Projekterfahrungen ergänzt. Unser Produkt bietet aber nicht nur Mehrwerte in der Planung, auch in der Entwicklung und im Betrieb der Anlagen bieten wir über die HOAI hinausgehend Leistungen an.

Im Weiteren möchten wir auf einige besondere Highlights unseres Produktes Sicherheits- und Informationssysteme – Planung und Beratung eingehen.

Brandmeldeanlage

Mit unserer Brandfallsteuermatrix, die wir mit unserem Produkt Brandschutz – Planung und Entwicklung (Details dazu finden Sie unter www.roewaplan.de/brandschutz) anbieten, haben wir ein mächtiges Werkzeug für die Planung der Brandmeldeanlagen entwickelt, welches auch in diesem Produkt zum Einsatz kommt. Wir nutzen es zum Beispiel in der Wirkprinzip-Prüfung, zum Abschluss der Installation. Hier weisen wir mit der Brandfallsteuermatrix nach, dass alles so funktioniert, wie es in der Konzeption erdacht bzw. festgelegt wurde. Das gibt Ihnen die Gewissheit, dass die Brandmeldeanlage definitionskonform funktioniert. Die Wirkprinzip-Prüfung weist dabei nicht nur nach, wie es sein sollte, sondern auch wie es tatsächlich ist. Durch die Nutzung der Brandfallsteuermatrix zur Wirkprinzip-Prüfung haben Sie später auch die Möglichkeit, bei Um-, An- und Nachbauten die entsprechenden Wirkprinzip-Prüfungen immer wieder auf dieser definierten Basis nachführen zu können.

 

Durch die Anwendung der Brandfallsteuermatrix in der Wirkprinzip-Prüfung, aber selbstverständlich auch in der vorgelagerten Konzeption, haben Sie die Gewissheit, dass die im Brandschutzgutachten definierten Maßnahmen auch tatsächlich in Ihrem Gebäude implementiert sind. Das ist die Bedingung für die Genehmigung Ihres Baus und für die spätere Bauabnahme durch die entsprechenden Behörden oder/und die Feuerwehr.

 

Bei der Planung der Brandmeldeanlage nutzen wir, wenn möglich, die in unserem Produkt Passives Datennetz – Planung und Beratung entwickelten und geplanten Kabelinfrastrukturen. Alle weiteren Kabel, die explizit für die Brandmeldeanlage zu verlegen sind, sind selbstverständlich in unserer Gesamtplanung beinhaltet. Wir schauen nicht nur nach den Komponenten der Brandmeldeanlage, sondern auch nach der Verkabelung und allen damit verbundenen Gewerken, wie der Kabelinstallation, der Verteilung, der Trassierung, den Durchführungen und weiteren. Sie erhalten die Planung Ihrer Brandmeldeanlage mit unserem Produkt fix und fertig.

Unsere Experten kennen und nutzen die Normen wie DIN 14675:2015-06, DIN VDE 0833-1, DIN VDE 0833-2, EN 54, TAB´s, VdS 2095.

Sicherheits- und Informationssysteme Planung und Beratung

Leistungsspektrum

Einbruchmeldeanlage

Bei der Einbruchmeldeanlage gilt die gleiche Herangehensweise wie bei der Brandmeldeanlage. Aber es gibt einen wesentlichen Unterschied: Das, was bei der Brandmeldeanlage im Brandschutzgutachten (z.B. im Ergebnis unseres Angebots Brandschutz Planung und Beratung, mehr finden Sie unter www.roewaplan.de/brandschutz) definiert ist, muss bei der Einbruchmeldeanlage erst definiert werden. Es ist eine Konzeption zu erarbeiten, wie ein Zugangs- und Einbruchsschutz konzipiert werden soll. Hierzu sind beispielsweise Planungen der Zugänge vom Groben ins Feine, nach dem Zwiebelschalenprinzip, zu erstellen. Am Grundrissplan wird hierbei festgelegt, welche Bereiche wie zu schützen sind. Diese ganzheitliche Vorplanung ist erforderlich, um die technischen Anlagen und Systeme dann, gemäß dieses Schutzkonzeptes, planen zu können.

 

Bei der Planung von Einbruchmeldeanlagen unterstützen unsere Experten Sie bei der Entwicklung des Schutzkonzeptes, eng orientiert an den Grundrissen Ihres Gebäudes und den dort definierten schutzbedürftigen Einrichtungen. Je nach Schutzklasse der definierten Räume werden dann die dazu passenden Komponenten der Einbruchmeldeanlage ausgewählt. Hier gibt es Komponenteneinstufungen VdS Klassen in A, B, C, die jeweils zum Schutzkonzept passen müssen. Selbstverständlich sind wir auch mit höchsten Schutzanforderungen, die eine BSI-Zertifizierung bedingen, vertraut. Letztendlich haben wir hochsensible Bereiche, wie Flughäfen oder auch Justizvollzugsanstalten, mit unseren Planungen bearbeitet. Wir berücksichtigen die Normen DIN VDE 0833  / VdS 2311.

Zutrittskontrollanlage

Bei der Zutrittskontrollanlage sind, ähnlich wie bei der Einbruchmeldeanlage, ganzheitliche Raumkonzepte zugrunde zu legen. Auch hier müssen Anforderungen an Zugänge definiert und im Grundrissplan erarbeitet werden. Auch hier ist ein Zutrittskonzept bei der technischen Planung nötig. Gegebenenfalls sind die Herangehensweisen der Einbruchmeldeanlage und der Zutrittskontrollanlage ganzheitlich abstimmbar. Die Schutz- und Zutrittskonzepte werden dazu miteinander korrelieren. All dies wird von unseren Experten begleitet. Es wird ein ganzheitliches Zutrittskonzept für die Sicherheitszonen erarbeitet, die dann mit einem Schließkonzept umgesetzt werden. Die gesamte technische Anlage, die dann zu einer passenden Zutrittskontrolle führt, fließt in unsere Konzeption ein. Auch die notwendigen physischen Mechanismen der Zutrittskontrolle, wie beispielsweise die Vereinzelungsanlagen in Rechenzentren, sind Teil unserer Planung und Beratung. Werden diese Bereiche in der Architektur abgebildet, stellen wir selbstverständlich eine passende Schnittstelle zu diesen Gewerken her. Wir nutzen die Normen: VdS 2358 / DIN EN 50 133-x / VdS 2353 / VdS 2359 / BSI  TL 03402 / BSI  TL 03403.

Ruf- und Signalanlage

Ruf- und Signalanlagen haben häufig eine hohe Anforderung an Funktionalität und Revisionssicherheit. Letztendlich darf keiner diese Anlagen unbefugt nutzen können und die Bedienung dieser Anlagen soll protokolliert sein. Oft haben auch behördliche Vorgaben Einfluss auf die Konzeption der Ruf- und Signalanlagen. Unsere Experten kennen diese Anforderungen und helfen sie zu spezifizieren. Sie kennen aber auch die Möglichkeiten der technischen Anlagen und Systeme und können die Anforderungen mit diesen Systemen umsetzen. Sowohl in der Beratung als auch in der Planung fließen diese Expertisen komplett ein. Wir berücksichtigen die Norm DIN VDE 0834 (DIN VDE 0834-1:2016-06 Rufanlagen in Krankenhäusern).

Videoüberwachungsanlage

Die Videoüberwachungsanlagen werden heute in der Regel auf IP-Basis aufgebaut. Sie nutzen daher passive und aktive Datennetze und sind in enger Kooperation mit unseren Produkten Passives Datennetz – Planung und Beratung und Aktives Datennetz – Planung und Beratung, abgestimmt. Auf Basis dieser Infrastrukturen werden dann sowohl die Frontend-Systeme (Kameras) als auch die Backend-Systeme (Videoserver u. ä.) geplant. Notwendige Verknüpfungen der Videoüberwachungsanlage, beispielsweise mit Signal- und Rufanlagen, mit Zutrittskontroll- und Einbruchmeldeanlagen, arbeiten wir auf. Die technischen Schnittstellen stellen wir in unseren Planungen her. Auch sensible Bereiche, wie den Datenschutz, berücksichtigen wir bei Videoüberwachungen. Wir können Sie z.B. beraten, wie Sie einzelne Bereiche schwärzen können oder Videokameras erst dann aktivieren, wenn es wirklich notwendig ist. Wir nutzen die Norm DIN EN 62676-4.

Uhren- und Zeiterfassungsanlagen

Uhren- und Zeiterfassungsanlagen konzipieren wir, ähnlich wie die Videoanlage, auf Basis zur Verfügung stehender IP-Netze und stimmen uns hierzu mit den Netzwerk-Planungsgewerken ab.

IHRE SICHERHEITS- UND INFORMATIONSSYSTEME IM GANZEN BLICK

GERHARD WEINGART

Produktexperte

RÖWAPLAN AG
TÜVRheinland Zertifizierung RÖWAPLAN AG