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Die Bedeutung von Instandhaltungsprozessen. Prozesse als Schlüssel zur Optimierung

Aktualisiert: 20. Nov 2020

Autor: Heiko Rössel


Prozesse sind die Basis jeder Tätigkeit. Prozesse sind aber auch die Basis jeder Automatisierung. Nur Prozesse, die bekannt, benannt und definiert sind, können manuell perfekt durchgeführt und optimiert und / oder automatisiert werden.


Digitalisierung, Industrie 4.0 und viele weitere Aspekte gehen nur, wenn die Prozesse definiert sind. Die Definition benötigt einen Standard und eine mächtige Sprache zur Beschreibung. Wir zeigen Ihnen eine dieser Sprachen. Sie lernen in 10 Minuten aus welchen vier Grundbausteinen jede Prozessmodulation bestehen muss und wie diese vier Bausteine in Kombination einen mächtigen Prozessplan ergeben.


Sie werden danach feststellen, wie einfach und wirkungsvoll es ist, mit nur vier Bausteinen, Prozesse darzustellen. Die so dargestellten Prozesse sind für jedermann leicht zu verstehen. Sie können mit Dritten, mit Kunden, Partnern und Lieferanten einfach abgestimmt werden. Spricht jeder die gleiche Sprache, ist jeder Prozess für jeden sofort verständlich. Schauen Sie sich an, was wir für Erfahrungen gesammelt haben. Wir haben sie für Sie in unserem Fachbeitrag zusammengefasst.

Falls Sie schon Ihre Prozesse visualisiert haben, können Sie das Ergebnis mit unserem Beitrag nochmals gegenprüfen. Vielleicht ergeben sich dadurch noch weitere Anregungen für Ihre Prozesse.


Wenn Sie die typischen Prozesse einer Instandhaltung kennenlernen wollen, empfehlen wir Ihnen unseren Fachbeitrag „Typische Prozesse“.


EINLEITUNG


Prozesse werden immer wichtiger! Prozesse sind all die Tätigkeiten oder Abläufe, die von Menschen oder auch von Maschinen durchgeführt werden. Demzufolge lässt sich alles, was automatisch, manuell oder teilautomatisch durchgeführt wird, auch als Prozess darstellen oder als Prozess verstehen. Nach dieser Interpretation sind auch alle Tätigkeiten in der Instandhaltung, obgleich sie manuell oder automatisch durchgeführt werden, Prozesse.

Diese Prozesse werden an Objekten durchgeführt. Im Rahmen der Instandhaltung sind dies beispielsweise Wartungen (Prozess) an Gebäuden (Objekt), Reinigungen von Klimaanlagen, Justierungen von Maschinen und Weiteres. Stets gibt es eine Kombination aus einem Prozess und einem Objekt, welche in Bezug zueinander stehen.

Das entscheidende Merkmal der Differenzierung einer erfolgreichen von einer weniger erfolgreichen Instandhaltung sind daher die Prozesse, nicht die Objekte. Aus diesem Grund sind die Prozesse auch das entscheidende Merkmal für Einführung, Implementierung und Optimierung einer Instandhaltung.


  • Wer den Prozess kennt und ihn versteht hat die Möglichkeit, die Vorgänge zu optimieren und zu verbessern.

  • Wer die Prozesse kennt, kann auch neue Anforderungen mit den bestehenden Prozessen abgleichen und prüfen, inwieweit eine Nachjustierung erforderlich wird.


Für die Instandhaltungen sind permanente Nachjustierungen essenziell. Die Anforderungen an die Instandhaltung nehmen extrem zu.


  • Durch Industrie 4.0, IoT (Internet of Things) und damit einhergehende Aktivitäten, soll der Automatisierungsgrad in der Produktion und im Gebäude erhöht werden. Dazu ist eine noch bessere Instandhaltung der Maschinen, Gebäude und Anlagen nötig. In den Hallen sind immer weniger Werker, die selbst instand halten können, vorhanden. Einige Produktionsprozesse laufen schon heute vollautomatisch.Die einzigen Menschen in den Hallen sind dort Instandhalter!

  • Durch die Digitalisierung sollen manuelle Tätigkeiten oder einfache wiederkehrende Tätigkeiten rationalisiert werden, um Kosten zu sparen. Das trifft auch auf die Instandhaltung selbst zu. Effiziente und wenn möglich „digitale“ Prozesse werden zur Pflicht.