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Kostengruppe 450
Kostengruppe 557

Die Vielfalt elektrotechnischer Sicherheits- und Informationssysteme ist komplex – und birgt Risiken. Oft werden diese Anlagen getrennt geplant, umgesetzt und betreut. Dadurch fehlt häufig der Gesamtüberblick über Systeme, Schnittstellen, Normen, Richtlinien sowie die Anforderungen von Nutzern und Betreibern.

Unsere Dienstleistung bündelt elektrotechnische Sicherheits-, Sonder- und Informationssysteme zu einem ganzheitlichen Gewerk. Dazu zählen Brand- und Einbruchmeldeanlagen, Zutrittskontrollsysteme, Ruf- und Signalanlagen, Videoüberwachungs- und Übertragungssysteme sowie Uhren- und Zeiterfassungsanlagen. Für alle Bereiche verfügen wir über fundierte Expertise, erforderliche Zertifizierungen und langjährige Erfahrung in Beratung und Planung. Die Bündelung schafft Synergien – und spart Zeit und Kosten.

Planung und Beratung erfolgen gemäß der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI).

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IHRE SICHERHEITS- UND INFORMATIONSSYSTEME IM

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Leistungen je Thema

  • Um eine Kabelinfrastruktur perfekt aufbauen zu können, müssen zahlreiche Anforderungen berücksichtigt werden. Neben der Datenübertragung und der Telekommunikation gibt es zahlreiche weitere technische Systeme, die eine Festverkabelung benötigen: Brandmeldesysteme, Einbruchmeldesysteme, Schranken und Türen, Aufzüge und gebäudeleittechnische Systeme, Alarmierungs- und Informationssysteme oder Digital Signage-Systeme sind nur als Beispiele zu nennen. Das stellt eine große Herausforderung dar.

     

    Wir planen mit unserer Leistung zukunftssichere und wirtschaftliche Kabelnetze für Ihre Daten- und Telekommunikation. Diese Netze bestehen aus den eigentlichen Kabeln, den Kabelwegen und Trassen, die diese Kabel aufnehmen. Auf der einen Seite gehören dann die Verteilerpunkte mit den Verteilerschränken, den Patch- und Anschlussfeldern zum Passiven Datennetz, auf der anderen Seite des Kabels die Dosen und Anschlusspunkte. Dabei sorgen wir für Kompatibilität hinsichtlich dienstneutraler Netze, die für viele Jahre den Anforderungen gerecht werden.

    Den grundsätzlichen Ablauf unserer Planungen und Entwicklungen haben wir über Jahrzehnte hinweg optimiert und perfektioniert. Erfahrungen von hunderten Projekten sind in unsere Herangehensweise eingeflossen. Der Ablauf unserer Leistung ist dadurch immer besser geworden und das Beste, was man heute für die Planungen und Beratungen von technischen Infrastrukturen haben kann.

  • Bei der Planung der Brandmeldeanlage nutzen wir, wenn möglich, die von uns entwickelten und geplanten Kabelinfrastrukturen. Alle weiteren Kabel, die explizit für die Brandmeldeanlage zu verlegen sind, sind selbstverständlich in unserer Gesamtplanung beinhaltet. Wir schauen nicht nur nach den Komponenten der Brandmeldeanlage, sondern auch nach der Verkabelung und allen damit verbundenen Gewerken, wie der Kabelinstallation, der Verteilung, der Trassierung, den Durchführungen und weiteren. Sie erhalten die Planung Ihrer Brandmeldeanlage mit unserem Produkt fix und fertig. Unsere Experten kennen und nutzen die Normen.

    Mit unserer Brandfallsteuermatrix haben wir ein mächtiges Werkzeug für die Planung der Brandmeldeanlagen entwickelt.

    Wir nutzen es zum Beispiel in der Wirkprinzip-Prüfung, zum Abschluss der Installation. Hier weisen wir mit der Brandfallsteuermatrix nach, dass alles so funktioniert, wie es in der Konzeption erdacht bzw. festgelegt wurde. Das gibt Ihnen die Gewissheit, dass die Brandmeldeanlage definitionskonform funktioniert. Die Wirkprinzip-Prüfung weist dabei nicht nur nach, wie es sein sollte, sondern auch wie es tatsächlich ist. Durch die Nutzung der Brandfallsteuermatrix zur Wirkprinzip-Prüfung haben Sie später auch die Möglichkeit, bei Um-, An- und Nachbauten die entsprechenden Wirkprinzip-Prüfungen immer wieder auf dieser definierten Basis nachführen zu können.

     

    Durch die Anwendung der Brandfallsteuermatrix in der Wirkprinzip-Prüfung, aber selbstverständlich auch in der vorgelagerten Konzeption, haben Sie die Gewissheit, dass die im Brandschutzgutachten definierten Maßnahmen auch tatsächlich in Ihrem Gebäude implementiert sind. Das ist die Bedingung für die Genehmigung Ihres Baus und für die spätere Bauabnahme durch die entsprechenden Behörden oder/und die Feuerwehr.


  • Bei der Einbruchmeldeanlage gilt die gleiche Herangehensweise wie bei der Brandmeldeanlage. Aber es gibt einen wesentlichen Unterschied: Das, was bei der Brandmeldeanlage im Brandschutzgutachten definiert ist, muss bei der Einbruchmeldeanlage erst definiert werden. Es ist eine Konzeption zu erarbeiten, wie ein Zugangs- und Einbruchsschutz konzipiert werden soll. Hierzu sind beispielsweise Planungen der Zugänge vom Groben ins Feine, nach dem Zwiebelschalenprinzip, zu erstellen. Am Grundrissplan wird hierbei festgelegt, welche Bereiche wie zu schützen sind. Diese ganzheitliche Vorplanung ist erforderlich, um die technischen Anlagen und Systeme dann, gemäß dieses Schutzkonzeptes, planen zu können.
     
    Bei der Planung von Einbruchmeldeanlagen unterstützen unsere Experten Sie bei der Entwicklung des Schutzkonzeptes, eng orientiert an den Grundrissen Ihres Gebäudes und den dort definierten schutzbedürftigen Einrichtungen. Je nach Schutzklasse der definierten Räume werden dann die dazu passenden Komponenten der Einbruchmeldeanlage ausgewählt. Hier gibt es Komponenteneinstufungen VdS Klassen in A, B, C, die jeweils zum Schutzkonzept passen müssen. Selbstverständlich sind wir auch mit höchsten Schutzanforderungen, die eine BSI-Zertifizierung bedingen, vertraut. Letztendlich haben wir hochsensible Bereiche, wie Flughäfen oder auch Justizvollzugsanstalten, mit unseren Planungen bearbeitet. Wir berücksichtigen die Normen DIN VDE 0833  / VdS 2311.

  • Bei der Zutrittskontrollanlage sind, ähnlich wie bei der Einbruchmeldeanlage, ganzheitliche Raumkonzepte die Grundlage. Anforderungen an Zugänge müssen definiert und im Grundrissplan festgehalten werden. Auf Basis dieser Vorplanung wird ein Zutrittskonzept erstellt, das in die technische Planung einfließt.
     

    Gegebenenfalls können die Herangehensweisen der Einbruchmelde- und der Zutrittskontrollanlage miteinander abgestimmt werden. Schutz- und Zutrittskonzepte korrelieren dabei und werden von unseren Experten umfassend begleitet. Es entsteht ein ganzheitliches Zutrittskonzept für die Sicherheitszonen, das anschließend in einem Schließkonzept umgesetzt wird.
     

    In die Planung fließt die gesamte technische Anlage ein, die eine funktionierende Zutrittskontrolle gewährleistet. Auch physische Mechanismen, wie Vereinzelungsanlagen in Rechenzentren, sind Teil unserer Konzeption. Werden solche Bereiche in der Architektur abgebildet, sorgen wir selbstverständlich für eine passende Schnittstelle zu den entsprechenden Gewerken.
     

    Unsere Planungen orientieren sich an den relevanten Normen: VdS 2358, DIN EN 50133-x, VdS 2353, VdS 2359 sowie BSI TL 03402 und TL 03403.

  • Ruf- und Signalanlagen unterliegen häufig hohen Anforderungen an Funktionalität und Revisionssicherheit. Unbefugte Nutzung muss ausgeschlossen sein, und die Bedienung der Anlagen sollte protokolliert werden. Zudem beeinflussen häufig behördliche Vorgaben die Konzeption.
     

    Unsere Experten kennen diese Anforderungen und helfen, sie präzise zu spezifizieren. Gleichzeitig verfügen sie über das Wissen zu den technischen Möglichkeiten der Anlagen und Systeme und können die Anforderungen damit umsetzen. Diese Expertise fließt sowohl in die Beratung als auch in die Planung vollständig ein.
     

    Bei der Umsetzung berücksichtigen wir die relevanten Normen, insbesondere DIN VDE 0834 (DIN VDE 0834-1:2016-06 – Rufanlagen in Krankenhäusern).

  • Heutige Videoüberwachungsanlagen werden in der Regel auf IP-Basis aufgebaut und nutzen sowohl passive als auch aktive Datennetze. Auf diesen Infrastrukturen werden die Frontend-Systeme (Kameras) ebenso wie die Backend-Systeme (Videoserver und ähnliche Komponenten) geplant.

    Notwendige Verknüpfungen mit anderen Systemen, beispielsweise Signal- und Rufanlagen, Zutrittskontroll- oder Einbruchmeldeanlagen, werden von uns in der Planung berücksichtigt. Die technischen Schnittstellen stellen wir vollständig her.

    Auch sensible Aspekte wie der Datenschutz werden in unseren Konzepten berücksichtigt. Wir beraten Sie beispielsweise, wie bestimmte Bereiche im Video ausgeblendet werden können oder Kameras nur dann aktiviert werden, wenn dies wirklich erforderlich ist.

    Bei der Umsetzung orientieren wir uns an den einschlägigen Normen, insbesondere DIN EN 62676-4.

  • Uhren- und Zeiterfassungsanlagen konzipieren wir, ähnlich wie die Videoanlage, auf Basis zur Verfügung stehender IP-Netze und stimmen uns hierzu mit den Netzwerk-Planungsgewerken ab.

Unser Projekteinblick:
Anpassung einer komplexen Brandmeldeanlage

Wenn Sicherheit auf Komplexität trifft, ist durchdachte Elektroplanung gefragt.
Die Anpassung bestehender Brandmeldeanlagen gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben in der technischen Gebäudeausrüstung. In unserem Projektbeispiel geben wir Einblick, wie wir eine komplexe Brandmeldeanlage erfolgreich an neue Anforderungen angepasst haben – strukturiert, normgerecht und praxisorientiert.

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Sie möchten mehr über unser TGA-Ingenieurbüro erfahren? 

Ich nehme mir sehr gerne die Zeit, um mit Ihnen über Ihr Anliegen zu sprechen. In einem Gespräch können wir sehr schnell herausfinden, ob wir Ihre Aufgabe gut lösen können.    

Dietmar Grötz

Mitglied der Geschäftsleitung, Senior Consultant

Tel.: +49 7366 9626 0

Referenzen

Erhalten Sie einen Einblick in unsere Arbeit, wie wir Herausforderungen meisterten und Projekte erfolgreich für uns, aber vor allem für unsere Kunden, durchführten. 

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Aufbau Betriebsnetz

Beauftragung nach HOAI

Leistungsphase 2-8

KG 450

Dimensionierung, Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung von ca. 70 Netzabschnitten (mit vereinzelter Ankopplung von SDH-, PDH- und SHDSL-Systemen). Berücksichtigung der Schnittstellen zur Tunneltechnik, Zentralanbindung:​​

  • Aufbau eines MPLS-Netzwerkes auf Basis von Metro-Ethernet-Switchen und Router-Systemen​

  • Integration eines neuen NMS​

  • Erstellung physikalisches und logisches Konzept (Router-Netz, Layer 3-Switch-Netz und ein gemischtes Router-Layer 3-Switch-Netz) ​

  • Planung Redundanzfunktionen

Kindergarten

Neubau einer Kindertagesstätte und Teilumbau Grundschule

Beauftragung nach HOAI

Leistungsphase 1 bis 9

KG 410 bis 450

Planungsleistungen im Bereich Elektrotechnik und HKLS für den Neubau einer Kindertagesstätte in Holzbauweise und Teilumbau Grundschule.​​

  • Abwasser/Wasser​

  • Wärmeversorgungsanlagen​

  • Lufttechnische Anlagen​

  • Starkstrom​

  • Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen

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Generalsanierung Klinikum 

Beauftragung nach HOAI

Leistungsphase 1 bis 9

KG 440, 450 und 460

Erweiterung  der Generalsanierung,
Neubau als Anbau an ein bestehendes, mehrstöckiges Gebäude mit Aufstockung und Umbau des Bestandsgebäudes (Intensivzentrum). Generalsanierung in zeitlich getrennten Bauabschnitten im laufenden Betrieb. Die Generalsanierung beinhaltet neben den Behandlungsräumen, OP-Bereichen und Patientenbereichen (Bettenstationen) auch die Planung mehrerer Labortrakte (Klassifizierung S2 und S3). ​

  • Hoch- und Mittelspannungsanlagen, Eigenstromversorgungsanlagen, Niederspannungsschaltanlagen, Niederspannungsinstallationsanlagen, Beleuchtungsanlagen, Starkstromanlagen, ​

  • Telekommunikationsanlagen, Fernseh- und Antennenanlagen, Übertragungsnetze, Wireless LAN,​

  • Such- und Signalanlagen, Elektroakustische Anlagen, Gefahrenmelde- und Alarmanlagen

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